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'Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt' (Ps 30,12)

Sedlmeier
Datum:
Termin: 19.2.20 19:00
Art bzw. Nummer:
11365
Ort:
Pfarrzentrum Unsere Liebe Frau, Königstr. 113 (Karlsteg), Fürth

Von der verwandelnden Kraft des Psalmenbetens

Die Psalmen des Alten Testaments sind als Lieder bzw. Gebete literarischer Ausdruck der persönlichen Erfahrungen des Volkes Gottes mit seinem Gott. Ausgehend von der beispielhaften Betrachtung einiger Veränderungen in der neuen Einheitsübersetzung wird der Vortrag den Horizont weiten hin zu grundlegenden Fragen: nach der Bedeutung des Psalters im Kontext des Alten Testaments und einer angemessenen Rezeption in der heutigen Zeit - auch für unser eigenes, persönliches Gebet.

Die Psalmen des Alten Testaments sind als Lieder bzw. Gebete literarischer Ausdruck der persönlichen Erfahrungen des Volkes Gottes mit seinem Gott. Sie thematisieren sehr viele Glaubens- und Lebensfragen. Neben Lob, Dank und Vertrauen gegenüber Gott nimmt auch die Klage über das Leben bis hin zur Anklage Gottes breiten Raum ein.
Aufgrund ihres persönlichen Charakters und ihres hohen literarischen Wertes waren die Psalmen für die Gebetstradition der Kirche immer von hoher Bedeutung. Vielen sind sie auch heute Inspiration und Anregung für ihr Leben und ihren Glauben, weil sie sich mit ihren Sorgen und Fragen, aber auch mit ihrer Freude und ihrem Dank in den Psalmtexten wiederfinden können. Nicht zuletzt deshalb lassen die vielfältigen textlichen Änderungen in der neuen Einheitsübersetzung manchen irritiert zurück.
Der Vortrag wird - ausgehend von der beispielhaften Betrachtung einiger Veränderungen - den Horizont weiten hin zu grundlegenden Fragen: nach der Bedeutung des Psalters im Kontext des Alten Testaments und einer angemessenen Rezeption in der heutigen Zeit - auch für unser eigenes, persönliches Gebet.