Datum:
Veröffentlicht: 18.7.20
Von:
Helga Melzer-Keller

Nach dieser Ausnahmezeit sehnen wir uns nach einer „Normalisierung“ unseres Lebens. Aber was heißt schon „normal“? Eigentlich wollen wir doch nichts anderes, als dass alles wieder genau so wird wie vor der Krise... Dabei wäre das vielleicht gar nicht erstrebenswert. Manche Veränderungen in unseren Lebensgewohnheiten sind nämlich durchaus sinnvoll: Bewusstes Einkaufen statt Schnäppchenjagd, Urlaub vor der Haustür statt umweltschädlicher Fernreisen, echte Erholung statt Freizeitstress. „Normal“ meint doch in Wahrheit nur das, was in den Augen der Mehrheit üblich ist. Und das kann und sollte sich manchmal wandeln. Wir alle zusammen entscheiden letztlich darüber, was als „normal“ gilt.