Wohin soll es gehen?

Machen Sie mit bei der Fragebogen-Aktion!
Seit September 2019 sind alle Fürther Pfarreien im „Katholischen Seelsorgebereich Fürth Stadt“ miteinander verbunden. Sie bilden nun zusammen quasi eine große Fürther Gemeinde. Dies erfordert eine Neuausrichtung der Seelsorge, ein neues sogenanntes „Pastoralkonzept“. Das heißt: Es ist zu überlegen, wie wir in Zukunft als katholische Christen und Christinnen unser kirchliches Leben gestalten und in Fürth präsent sein wollen. Dies wird in einem längeren Prozess geschehen, bei dem alles auf den Prüfstand kommen darf und gänzlich neue Wege der Seelsorge erdacht werden dürfen!
Ein Prozessteam aus zwei Hauptamtlichen (Pastoralreferent Robert Grätz und Pastoralreferentin Dr. Helga Melzer-Keller) sowie zwei Mitgliedern des Seelsorgebereichsrats (Diakon Franz Fellner und Prof. Dr. Jürgen Zerth) hat die Aufgabe übernommen, diesen Prozess der pastoralen Neuausrichtung einzuleiten und zu koordinieren.
Ein erster Schritt besteht in einer Art Bestandsaufnahme: Es gilt, uns zu besinnen auf das, was uns wichtig ist an unserem Glauben und unserer Kirche – und genau hinzuschauen darauf, wie unsere (kirchliche) Situation sich hier vor Ort im Moment darstellt. Mithilfe von Fragebögen soll dazu ein möglichst breites Meinungsbild erhoben werden.
Zu diesem Zweck wurden in diesen Tagen in allen Fürther Stadtgemeinden Fragebögen verteilt, um die Menschen in unseren Gemeinden um ihre persönliche Einschätzung zu bitten. Sollten Sie bislang noch keinen Fragebogen erhalten haben, können Sie ihn sich hier als pdf-Datei herunterladen. Bitte werfen Sie den ausgefüllten Fragebogen bis 12.07.2020 in einem unbeschrifteten Umschlag in den Briefkasten Ihres Pfarrbüros oder senden Sie ihn per E-Mail an: helga.melzer-keller@erzbistum-bamberg.de. Die Fragebögen werden von den Mitgliedern des Prozessteams anonym ausgewertet und verbleiben in ihrer Obhut.
In einem nächsten Schritt wird es darum gehen, miteinander über die eigenen Vorstellungen und Bedürfnisse ins Gespräch kommen. Dazu wird in den Gemeinden in der kommenden Zeit zu einem persönlichen Austausch eingeladen werden (selbstverständlich unter Berücksichtigung der aktuellen Entwicklungen der Corona-Einschränkungen).
Niemand kann sagen, wohin uns der nun angestoßene Prozess führen wird. Wichtig aber ist, dass wir uns dem gesellschaftlichen und kirchlichen Wandel stellen und miteinander auf den Weg machen. Es geht um nicht mehr und nicht weniger als um den Versuch einer Neuausrichtung unseres kirchlichen Lebens vor Ort auf der Höhe der Zeit: Wie soll die katholische Kirche in Fürth künftig aussehen? Darum: Machen Sie mit und bringen Sie sich ein! Denn WIR ALLE SIND KIRCHE, und nur gemeinsam, als Haupt- und Ehrenamtliche, können wir etwas in Bewegung bringen, damit unsere Kirche in Fürth eine gute Zukunft hat!