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Radler*innen machen Station am mittendrin

Interreligiöse Radtour
Datum:
Veröffentlicht: 22.9.21
Von:
Helga Melzer-Keller

Gedanken zur christlichen Schöpfungsverantwortung

Rund 20 Radler und Radlerinnen fanden sich am Sonntag, den 19. September am katholischen Gesprächsladen "mittendrin" ein. Im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche lud eine Interreligiöse Fahrradtour in Fürth zum Besuch von acht Stationen ein, an denen verschiedene Glaubensgemeinschaften ihre Gedanken zur Bewahrung der Schöpfung präsentierten. Die Gruppe hatte sich an diesem Sonntag zu einer gemeinsamen Radtour zusammengefunden und wurde am "mittendrin" von Pastoralreferentin Dr. Helga Melzer-Keller begrüßt.

Ausgehend von der biblischen Schöpfungserzählung wies sie auf die besondere Schöpfungsverantwortung der Christen und Christinnen hin, insofern diese sich zutiefst "mit allem verbunden" wissen - so auch das Motto der Station am "mittendrin". Diese Verbundenheit mit allem, was ist und lebt, brachte  Franz von Assisi im 13. Jahrhundert sehr poetisch in seinem Sonnengesang „Laudato Si“ zum Ausdruck. Auch der derzeitige Papst, der sich nach dem Hl. Franziskus benannt hat, rief bereits 2015 in seinem gleichnamigen Lehrschreiben "Laudato Si" dazu auf, dass wir alles uns Mögliche tun, um diese Welt zu bewahren. Mit Schautafeln regte das Team der Cityseelsorge die Besucher und Besucherinnen dazu an, über unsere Verbindung mit und Verantwortung für die Schöpfung nachzudenken sowie Ideen für einen nachhaltigen Lebensstil festzuhalten.

Für die Dauer des Aktionszeitraums vom 16. bis 22. September und auch noch darüber hinaus bleibt ein Schaufenster des Ladens entsprechend gestaltet. Die bei der Station am 19. September vorgestellten Materialien sind zu den üblichen Laden-Öffnungszeiten zugänglich und laden dort zum Nachlesen und Mitmachen ein.

Interreligiöse Radtour Schaufenster