Mit Bischofsstab und Schokolade

Süße Geschenke für Klein und Groß
Da leuchteten so manche Kinderaugen: Am Samstag vor dem Gedenktag des heiligen Nikolaus verteilten Mitarbeiter/innen der katholischen Cityseelsorge in der Fußgängerzone Schokoladen-Nikoläuse. So machten sie vielen kleinen und großen Fürthern und Fürtherinnen eine süße Freude und erinnerten an den heiligen Bischof, der im 3. Jahrhundert lebte und wirkte. Den Kindern war sein Name durchweg bekannt, und manche wussten auch Geschichten von seinen guten Taten zu erzählen. Muslimische Kinder staunten nicht schlecht, dass der Heilige gar nicht von hier, sondern aus Myra im Gebiet der heutigen Türkei stammt. "Aber", so Pastoralreferentin Helga Melzer-Keller, "was zählen schon Nationalitäten und Grenzen - wichtig ist doch, dass wir alle gut miteinander umgehen, und in diesem Sinne war Nikolaus ein echter Held!"
Viele Erzählungen halten die Erinnerung an den heiligen Bischof bis heute lebendig. Unter anderem soll er einem sehr armen Vater Gold geschenkt haben, das sich in den Strümpfen der Töchter wiederfand. Daher rührt der Brauch, dass Kinder am Vorabend des Nikolausfestes ihre Schuhe aufstellen, in denen sie am nächsten Morgen Süßes und kleine Geschenke vorfinden.