Zum Inhalt springen

Mit Bischofsstab und Schokolade

Nikolaus-Aktion
Datum:
Veröffentlicht: 11.12.19
Von:
Helga Melzer-Keller

Vier Nikoläuse verteilten ihr süßes Abbild

Da staunten die Passanten am 6. Dezember nicht schlecht: Gleich viermal präsentierte sich ihnen Bischof Nikolaus in Begleitung eines freundlichen Krampus in der Fürther Fußgängerzone. Mit viel Elan verteilten die Mitarbeiter der katholischen Cityseelsorge Fürth Schokoladennikoläuse (natürlich aus fair gehandelter Schokolade) an kleine und großgewordene Kinder. Es dauerte keine Stunde, bis der große Sack mit seinen über 300 süßen Figuren geleert war.

Da staunten die Passanten nicht schlecht: Gleich viermal präsentierte sich ihnen Bischof Nikolaus in Begleitung eines freundlichen Krampus in der Fürther Fußgängerzone. Mit viel Elan verteilten die Mitarbeiter der katholischen Cityseelsorge Fürth Schokoladennikoläuse (natürlich aus fair gehandelter Schokolade) an kleine und großgewordene Kinder: „Ich bin ja auch ein Kind – das Kind meiner Mutter“, scherzte eine Dame mittleren Alters. So dauerte es keine Stunde, bis der große Sack mit seinen über 300 süßen Figuren geleert war.

Dass der 6. Dezember der Nikolaustag ist, war den meisten natürlich bekannt – weniger aber, was dieser denn besonderes getan habe. Dekan André Hermany klärte daher gerne auf: „Er war ein Bischof und hat vielen Menschen, die in einer Notlage waren, geholfen.“ Dementsprechend waren die vier Nikoläuse selbstverständlich in Bischofsgewänder und – ebenso wie ihre in Stanniol verpackten Abbilder – nicht in rot-weiße Weihnachtsmannkostüme gekleidet.

Auch wenn die Kleinsten den imposanten Erscheinungen manchmal mit ein wenig Scheu begegneten, wurde viel miteinander gelacht. Für freudiges Erstaunen sorgte dabei auch die Entdeckung, dass einer der Nikoläuse weiblich war. „Warum auch nicht?“, schmunzelte Pastoralreferentin Dr. Helga Melzer-Keller, „da sieht man mal, was bei uns in der katholischen Kirche so alles möglich ist.“