Glücksbringer, Schutzengel und Co.

Gespräche über Glaubensdinge im Alltag

„Wie nehmen Sie Ihren Glauben mit den Alltag?“ Auf diese Frage hin blieben so manche PassantInnen am Samstag, den 6. Mai neugierig an den Tischen stehen, die Mitarbeitende der katholischen Cityseelsorge mitten in der Fußgängerzone aufgestellt hatten. Dort gab es viele Gegenstände des alltäglichen Glaubenslebens zu betrachten: Rosenkränze und Glücksbringer, Christophorus-Plaketten und Schutzengel, Weihwasserschalen und Heilsteine. Davon angeregt erzählten viele Menschen von ihren eigenen „heiligen“ Gegenständen, die sie bei sich tragen, und dabei wurde auch manch ungewöhnliche Geschichten erzählt, wie die von dem Mann, der ein wenig Asche seines verstorbenen Hundes in einer Kapsel in Kreuzform um den Hals trägt. Unabhängig von der religiösen Orientierung wurde deutlich: Jeder Mensch hat etwas, das ihm wichtig ist und woraus er Kraft für sein Leben schöpft. Gerne wurden schließlich von vielen die umsonst angebotenen Schlüsselanhänger und Hosentaschenkreuze mitgenommen, während sich die Kinder über Schutzengelchen und Jesus-Tattoos freuten.
Die Aktion stand in Verbindung mit der Ausstellung "Kitsch, Souvenirs und Alltagsgegenstände im Judentum und Christentum", die von März bis Mai in der Kirche Unsere Liebe Frau und im Jüdischen Museum Fürth zu sehen ist.


