Bedenke, dass du lebst!

Passanten erhielten Aschenkreuze "to go"
Trotz Graupel, Regenschauern und Sturmböen lud Dekan André Hermany zusammen mit Gemeindereferent Stefan Gardill und Pastoralreferentin Dr. Helga Melzer-Keller in der Fußgängerzone zu einem Aschermittwochs-Segen der besonderen Art ein.
Da war auf großen Plakaten ein trübsinniger Charly Brown zu sehen, der räsonierte: „Eines Tages werden wir sterben!“ - woraufhin ihm Snoopy entgegnete: „Aber an allen anderen Tagen nicht.“ Auf diese Weise wollten die Mitarbeiter der katholischen Cityseelsorge die Passanten nicht nur an die menschliche Vergänglichkeit erinnern, sondern zum Leben ermutigen.
Traditionell werden die Gläubigen am Aschermittwoch, dem Beginn der vierzigtägigen Fastenzeit vor Ostern, in Gottesdiensten mit einem Aschenkreuz auf der Stirn bezeichnet. Nicht wenige nutzten jedoch die Gelegenheit, an diesem Nachmittag quasi im Vorübergehen ein „Aschenkreuz to to“ zu erhalten. Auch manch ein Flaneur, der vom katholischen Aschermittwochs-Brauch nichts wusste, ließ sich gerne spontan den Segen zusprechen: „Bedenke, dass du lebst!“