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Bedenke, dass du lebst!

Aschermittwoch
Datum:
Veröffentlicht: 3.3.20
Von:
Helga Melzer-Keller

Passanten erhielten Aschenkreuze "to go"

Trotz Graupel, Regenschauern und Sturmböen lud die katholische Cityseelsorge in der Fußgängerzone zu einem Aschermittwochs-Segen der besonderen Art ein: Wer wenig Zeit hatte, konnte sich - praktisch im Vorübergehen - ein "Aschenkreuz to go" auf die Stirn zeichnen lassen. Dabei legten Dekan André Hermany, Gemeindereferent Stefan Gardill und Pastoralreferentin Dr. Helga Melzer-Keller ihr Augenmerk bewusst nicht auf den Tod, sondern auf die uns geschenkte Lebenszeit: Bedenke, dass du lebst!

Trotz Graupel, Regenschauern und Sturmböen lud Dekan André Hermany zusammen mit Gemeindereferent Stefan Gardill und Pastoralreferentin Dr. Helga Melzer-Keller in der Fußgängerzone zu einem Aschermittwochs-Segen der besonderen Art ein.

Da war auf großen Plakaten ein trübsinniger Charly Brown zu sehen, der räsonierte: „Eines Tages werden wir sterben!“ - woraufhin ihm Snoopy entgegnete: „Aber an allen anderen Tagen nicht.“ Auf diese Weise wollten die Mitarbeiter der katholischen Cityseelsorge die Passanten nicht nur an die menschliche Vergänglichkeit erinnern, sondern zum Leben ermutigen.

Traditionell werden die Gläubigen am Aschermittwoch, dem Beginn der vierzigtägigen Fastenzeit vor Ostern, in Gottesdiensten mit einem Aschenkreuz auf der Stirn bezeichnet. Nicht wenige nutzten jedoch die Gelegenheit, an diesem Nachmittag quasi im Vorübergehen ein „Aschenkreuz to to“ zu erhalten. Auch manch ein Flaneur, der vom katholischen Aschermittwochs-Brauch nichts wusste, ließ sich gerne spontan den Segen zusprechen: „Bedenke, dass du lebst!“