Alles neu macht der Mai – auch die Hoffnung

Gutes für Gaumen, Ohren und Seele

Alles grünt und blüht im Mai – das weckt Lust und Freude am Leben und stärkt das Vertrauen in die Zukunft: Grund genug für das Team der katholischen Cityseelsorge Fürth, am Freitag vor Pfingsten zu einem Maifest vor dem Gesprächsladen „mittendrin“ einzuladen. Bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen genossen die Anwesenden Maibowle, Häppchen und ein fröhliches, ungezwungenes Beisammensein – untermalt von den beschwingten Klängen von Gitarren- und Klarinettenmusik.
Das Leitthema „Hoffnung“ kam dabei natürlich nicht zu kurz. Aus einem großen Glas durften sowohl Gäste als auch Passanten einen von vielen Hoffnungs-Sprüchen ziehen, die vorher im Team gesammelt worden waren – im Vertrauen darauf, dass jede/r eben jenen Zettel erhalten würde, der für ihn oder sie passend sein würde. Tatsächlich kamen auf diese Weise viele beeindruckende und berührende Worte zu Tage. Wer wollte, konnte seine Gedanken und Anliegen auch auf bunte Bänder schreiben, die an die Zweige einer vor dem Laden aufgestellten Birke gebunden wurden und bald hoffnungsfroh in der warmen Brise flatterten. Das junge Bäumchen erinnerte an die in manchen Gegenden Deutschlands verbreiteten „Liebesmaien“, die junge Verliebte der Auserwählten ihres Herzens vor die Haustür stellen – in der Hoffnung auf eine positive Resonanz.
Gerade in Zeiten, in denen Manches in der Welt, in unserer Gesellschaft und im persönlichen Leben vieler Menschen im Argen liegen mag, war es wohltuend, miteinander ins Gespräch darüber zu kommen, was uns Grund zur Hoffnung geben kann, und sich gegenseitig zu ermutigen. Darum ging es letztlich: Gemeinsam die Kraft der Hoffnung sichtbar zu machen, zu nähren und zu feiern!




